Pseudomugil cf. paskai „Red Neon“ – Achtung! Wir können gut springen

Achtung! Wir können gut springen

Heute im Fokus steht dieser mittlerweile doch etwas häufiger anzutreffende Geselle aus Neuguinea.

IMG_5284 Ich hatte einen Trupp von 13 Tieren in einen 65 Liter Aquarium gehalten. Schnell musste ich feststellen, dass mein erstes richtiges Scape nicht ganz den Ansprüchen der Tiere gerecht wurde. Die Wasserwerte mit einem pH-Wert von 6 – 6,5 und einer Temperatur von 25° C passten zwar, aber ich hatte ein Iwagumi mit Bodendeckenden Pflanzen eingerichtet. „Achtung! Wir können gut springen“, dies bewiesen mir die kleinen mehrmals. Besonders in der Eingewöhnung fanden zwei der drei den Weg nach draußen. Bei einem Wasserwechsel kam mir der erste entgegen, den ich zum Glück sofort wieder in das Aquarium zurück setzten konnte. Der andere schaffte es durch die kleine Lücke an der Glasware vorbei. Hier hörte ich das leichte Ploppen, als ich im Dunkeln in die Ecke des Aquariums schritt. Sie ruhen Abends kurz unter der Wasseroberfläche und ihr natürlicher Fluchtreflex ist der Sprung aus dem Wasser, um wohl Fressfeinden zu entkommen. Um den nächsten Ausbruchsversuch vermeiden zu können, schnitt ich mir aus einer durchsichtigen Verpackung die Stücke so zu, dass ich die restlichen Lücken neben der Glasabdeckscheibe Ausbruchsicher machen konnte. Alternativ kann man sich eine Plexiglasscheibe so zuschneiden lassen, dass es mit den Glaswaren die in das Aquarium ragen passt. Da die Tiere Haftlaicher sind und es eher krautig mögen, war ein umdenken gefragt. Also tauschte ich die im Hintergrund wachsenden Lilaeopsis brasiliensis gegen Hemianthus micranthemoides aus. Zusätzlich kamen noch einige Schwimmpflanzen mit ins Aquarium und siehe da, es zeigte Wirkung. Man sah nun schnell, wie es immer wieder im Hemianthus micranthemoides zum ablaichen kam. Wer diese Tiere selbst züchten möchte, sollte die Eier jedoch absammeln, oder Ihnen einen Laichmopp mit ins Aquarium hängen, um dann besser die Eier separieren zu können, den die kleinen sind Laichräuber. Hier sollte man mit häufigem Wasserwechseln und z.B. mit Seemandelbaumblättern der Laichverpilzung vorbeugen. Spannend war immer das Balzen und Imponieren der Männchen zu beobachten. Gefüttert wurde wie bei allen meinen Pfleglingen meistens mit Lebendfutter, wobei sie auch problemlos an Frost- und kleines Trockenfutter dran gingen. Viel Spaß beim Pflegen dieser tollen Fische.

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