Parasphaerichthys ocellatus – Eine neue Herausforderung…

Parasphaerichthys ocellatus – Eine neue Herausforderung…

IMG_6901Eine Rarität unter den Labyrintfischen stammt aus Burma. Vor Kurzem konnte ich einen kleinen Trupp bei aqua! nano & more erstehen. Der Anhang ocellatus bedeutet: „besitzt einen Pfauenaugenfleck“

Leider ist nicht allzu viel über die kleinen Tierchen bekannt. Sie werden meist nur 2-3cm lang. Über die Fortpflanzung ist recht wenig zu finden, die einzige andere Art der Gattung Parasphaerichtys lineatus gehört zu den Schaunestbauern.

Die Eier von Parasphaerichtys ocellatus weisen die charakteristische Oberflächenstruktur von Maulbrüter-Eiern auf, obwohl sie Schaumnester bauen. Die Weibchen sind deutlich größer als die Männchen. 

Das Besondere an den natürlichen Habitat sind die starken Temperaturschwankungen in den weichen, leicht alkalischen, schlammigen Gewässern. So kann die Temperatur tagsüber leicht auf 28°C ansteigen und abends wieder auf  15°C sinken.  Ich halte sie tagsüber bei 25°C und lasse nachts die Temperatur etwas abfallen. Der pH-Wert sollte ca. 6.0 – 7.5 betragen, Härte ungefähr  bei 90 bis 179 ppm.

Tipp: Hängt die den Heizstab mit an die Zeitschaltuhr der Beleuchtung.

IMG_7085Das Aquarium sollte mit Wurzeln und Pflanzen gut strukturiert sein und einige Versteckmöglichkeiten aufweisen.

Die Filterung lasse ich bei mir über eine Bubble Glasware ausströmen. Gefüttert wird bei mir wieder ausschließlich mit Lebendfutter. Eine neue Herausforderung wird sicher der Versuch werden, die tollen Tierchen zu vermehren.

Falls man diese Tiere vergesellschaften möchte, würde ich kleine Rasboras Arten empfehlen. Damit P. ocellatus sich im Aquarium wohl fühlt, sollte mindestens sechs Tiere eingesetzt werden, damit die kleinen ihr natürliches Verhalten an den Tag legen können.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.