Hemirhamphodon tengah – Wer zu erst zuckt, hat verloren

Wer zu erst zuckt, hat verloren

Heute möchte ich euch einen für mich sehr interessanten Fisch vorstellen.

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Dieser kleine, von der Insel Borneo stammende Halbschnabelhecht ist eine Besonderheit unter seiner Art. Als Einziger in seiner Gattung ist er nicht wie alle anderen Arten lebendgebärend, sondern ein eierlegender Fisch. Den meisten Tag hängen meine drei unter der Wasseroberfläche rum und spielen „Wer zu erst zuckt, hat verloren“ 😉 .

 

Aber sobald etwas Lebendfutter an der Wasseroberfläche zuckt, kommt Stimmung auf. Dann sieht man die kleinen Hechte (sie werden max ca. 6cm groß)  der Beute nachjagen. Gefressen wird alles, was in ihre kleine Maulspalte reinpasst. Es wird aber ausschließlich Futter angenommen, was sich in der Nähe der Wasseroberfläche befindet. Da sie in sehr weichen und saurem Wasser vorkommen, sind Schokoguramis und kleine Parosphromenus Arten gute Begleitfische.

Meine halte ich bei einem PH Wert unter 6. Auch in ihrem natürlichen Habitat in der Provinz Kalimantan tengah auf Borneo (erster Fundort und daher auch der Name) kommen diese Tiere als Begleitfische vor.

Ich würde dazu raten, das Aquarium abzudecken. Vor allem in der Eingewöhnung sind die kleinen etwas schreckhaft. Mittlerweile aber sind sie recht entspannt, wenn ich die Glasscheibe zur Seite schiebe, um sie zu füttern. Sie wissen, jetzt gleich kommt etwas Gutes. Zur Zucht eignet sich Javamoos oder der altbewährte Laichmopp.

Vielleicht stoßt ihr auch mal auf diese kleinen tollen Aquariumbewohner und findet Gefallen daran, sie zu pflegen.

Meine habe ich in Köln bei aqua! nano & more erstanden.

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