EAPLC 2016 – „Mount Mandara“ – Platz 1 in der Kategorie Wabi Kusa

EAPLC 2016 – „Mount Mandara“ 

Vorwort

Was macht eigentlich den Reiz am Thema Wabi Kusa aus? Klar, zum Einen macht es einfach Spaß zu sehen, wie sich unsere Wasserpflanzen auf die Bedingungen außerhalb des Wassers umstellen können, dabei teilweise ganz anders aussehen und anfangen zu blühen. Das wirklich spannende für mich ist allerdings, dass das Thema noch immer recht neu ist und dadurch noch so viele Möglichkeiten bestehen, neue Dinge auszuprobieren. Im Gegensatz zum Aquascaping, wo inzwischen schon so viele Wege beschritten wurden, bietet das Thema Wabi Kusa noch reichlich Platz für neue Ideen.

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Idee

Bei meinem diesjährigen Wabi Kusa wollte ich klassische Elemente mit neuen Ideen verbinden. Wie man das von Wabi Kusa kennt, besteht das Zentrum aus einer Soil-Kugel. Hier wurde ADA Aqua Soil Amazonia verwendet, das mit den enthaltenen Nährstoffen die perfekte Basis für ein kräftiges Wachstum der Pflanzen legt. Da ich auch größere Pflanzen wie Echinodorus palaefolius integrieren wollte, musste das alles etwas größer ausfallen. Um die Soil-Kugel herum wurden einige Stücke Flusswurzel und zuletzt ein paar Brocken Schwarze Pagode gelegt, die ich in der fantastischen Hardscape-Ecke der Aqua Art Factory gefunden habe.

Hier ein paar Detailaufnahmen:

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Pflanzen

Neben den bereits erwähnten Echinodorus wurden diverse weitere Pflanzen – vor allem Stängelpflanzen – verwendet. Dabei hat es keinen Unterschied gemacht, unter welchen Bedingungen die Pflanzen heran gezogen wurden. Pflanzen aus den neuen In vitro-Cups sind ebenso hervorragend angewachsen wie die übrigen Pflanzen von Tropica.

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Hier eine Liste der eingesetzten Pflanzen:

  • Alternanthera reinecki ´Mini`
  • Bolbitis heteroclita „difformis“
  • Cardamine lyrata
  • Echinodorus palaefolius
  • Hydrocotyle cf. tripartita
  • Hydrocotyle verticillata
  • Hygrophila corymbosa
  • Hygrophila lancea
  • Hygrophila pinnatifida,
  • Hygrophila polysperma
  • Juncus repens
  • Limnophila aromatica
  • Ludwigia palustris
  • Marsilea sp., Myriophyllum aquaticum
  • Proserpinaca palustris
  • Rotala wallichii

„Mount Mandara“

Das Wabi Kusa hat schließlich den Namen Mount Mandara bekommen. Aber woher kommt dieser ungewöhliche Name eigentlich. Der Mount Mandara ist in der indischen Mythologie der Name der Weltenberges, der von der Schildkröte Kurma, einem Avatars Vishnus, aus dem Wasser des Milchozeans hob.

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Dabei ähnelt mein Mount Mandara nicht nur dem Rücken einer Schildkröte; die verwendeten Pflanzen wurden ja auch im übertragenen Sinne aus dem Wasser hervorgehoben.

Schlusswort

Zu guter Letzt möchte ich mich bei all denen bedanken, die mich bei diesem Projekt unterstützt haben und mit ihren Tipps dazu beigetragen haben, dass das Wabi Kusa sich auf die richtige Weise entwickelt hat. Ganz besonders großen Anteil hatte natürlich unser Manten Man, der das großartige Foto gemacht hat.

André, Team weScape

 

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