Chthonic Spirits – Ohne Kleben ging´s nicht – JBL HARU Universal

Ohne Kleben ging´s nicht – JBL HARU Universal

In den folgenden Berichten über die Entstehung und Entwicklung meines Aquariums „Chtonic Spirits“ möchte ich euch auf eine Reise durch mein vergangenes Aquascaping-Jahr mitnehmen, die in Hamburg beginnt, hinab in die Unterwelt führt, im Land der aufgehenden Sonne ihren Höhepunkt findet und schließlich auch wieder in Hamburg endet.

Wie gesagt, der Start unserer Reise ist Hamburg, und zwar der Tag nach der EAPLC-Party des letzten Jahres.

Glücklicherweise führte der Weg von diesem fantastischen Event nach Hause zwangsläufig an dem Hardscape-Paradies für uns Aquascaper in Deutschland vorbei: der Aqua Art Factory in Bad Salzdetfurth bei Hildesheim.

 Mit ein paar Kilos mehr im Gepäck – wenn ich mich richtig erinnere werden es wohl so um die 140 kg gewesen sein – ging es dann auf den zweiten Teil der Heimreise

Ich wollte einmal etwas anderes als Minilandschaft ausprobieren und habe mich für schwarze Pagode entschieden. Schwarze Pagode ist sowohl von der Form als auch von der Farbe sicherlich einer der am besten für die Naturaquaristik geeigneter Stein. Es gibt nur einen Nachteil: Die schönen Steine sind alle relativ klein. Da ich mich nicht darauf beschränken wollte, die Steine einfach nur zu stapeln, musste eine Lösung gefunden werden, die Steine zu kleben.

Nach langem Recherchieren und Vergleichen verschiedener Methoden, habe ich Matthias Wiesensee, seines Zeichens Online Marketing Manager bei JBL, gefragt, ob denn wohl der von JBL produzierte ProHaru Universalkleber für meinen Plan geeignet wäre.

Nachdem ich ihm erklärt habe, was genau ich vorhabe, konnte er mich in kurzer Zeit davon überzeugen, dass ich genau das richtige Produkt gefunden habe. JBL ProHaru Universalkleber ist ein 1-K-Hybrid-Polymerkleber mit einer Zugfestigkeit von 1,9 N/mm².

Ohne jetzt zu tief in die Physik einsteigen zu wollen: Das reicht mehr als aus um auch große Steine zum Hängen zu bringen 😉. Der Kleber ist selbstverständlich frei von Stoffen, die unseren Fischen, Garnelen, Schnecken oder Pflanzen in irgendeiner Weise schaden könnten und ist sogar für Meerwasser-Aquarien geeignet.

Ich habe mich für die 200 ml Druckluftkartusche entschieden, die extrem gut zu dosieren und auch nach dem Anbrechen mehrere Wochen haltbar ist. Im Vergleich zu anderen Klebern hat JBL ProHaru Universal einen weiteren riesigen Vorteil: Der Kleber bleibt auch nach dem Aushärten in gewisser Weise elastisch.

Stößt man also später bei der Pflege an einen geklebten Stein, bricht dieser nicht ab, sondern bleibt dort, wo er angebracht wurde. Ihr merkt schon ich bin nach wie vor von dem Kleber begeistert. Es ist aber zu beachten, dass diese Art von Klebern nun mal eine gewisse Zeit brauchen, bis sie aushärten. Beim JBL ProHaru Universal sind das 2 bis 3 mm innerhalb der ersten 24 Stunden. Danach ist das Verhalten abhängig von Temperatur und Schichtdicke. Dies hat einerseits den Vorteil, dass innerhalb der ersten Minuten noch problemlos Änderungen vorgenommen werden können. Andererseits muss man bei anspruchsvollen Steinbauten und entsprechend dick aufgetragenem Kleber – und ja, ich war wahrscheinlich übervorsichtig und habe etwas zu viel Kleber genommen – also durchaus zwei bis drei Tage warten, bis alles ganz sicher stabil ist. Ich habe diese Herausforderung gelöst, indem ich Gerüste aus Holzstäben und Styropor gebaut habe, die die geklebten Steine an ihrer Position gehalten haben.

Ich verwende übrigens mittlerweile in nahezu jedem Aquarium JBL ProHaru Universal, sei es um verrückte Hardscape Konstruktionen zu bauen, um Wurzel ohne Wässern unter Wasser zu halten oder einfach um das Hardscape zu fixieren, damit beim Transport nichts umfällt.

Auch Kim hat gerade kürzlich in seinem Aquarium für den ENAC auch auf JBL ProHaru Universal gesetzt. Schaut also dort mal vorbei, wie es bei ihm funktioniert hat: http://wescape.de/enac-2017-corons-cove-platz-8/ Aber nun zurück zum Aufbau von Chthonic Spirits.

Die Steine wurden nun nach Größe, Struktur und Form sortiert und ausreichen JBL Haru Universal war auch vorhanden.

Jetzt musste „nur“ noch das alte Aquarium ausgeräumt werden. Nachdem endlich auch die letzte Garnele erfolgreich umgesiedelt worden war, konnten schließlich die ersten Steine gesetzt werden. Da der Kleber ja ohnehin aushärten musste blieb mehr als genug Zeit Fotos zu machen, Skizzen anzufertigen und zu planen, wohin denn der nächste Stein kommen sollte. Ziel war es eine Art eingestürzte Höhle zu bauen, bei der nur noch einige wenige der ursprünglich mal tragenden Säulen übrig geblieben sind, während der größte Teil der erodierenden Kraft des Wassers zum Opfer gefallen ist.


Im Laufe einiger Wochen wuchs so also aus einem kleinen Haufen Felsen Stein für Stein das fertige Hardscape heran. An dieser Stelle möchte ich mich dann auch noch einmal bei all denen bedanken, die mit ihren Tipps und Meinungen dabei geholfen, dass aus den Steinen ein ordentliches Hardscape wurde.

Vielleicht ist JBL Haru Universal die Lösung, für ein geplantes Hardscape das euch im Kopf rum schwebt.

In dem Sinne,

Keep on Scaping

 

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